Zuletzt aktualisiert am 01. Februar 2026, 20:31 Uhr
 
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Großbrand in Lackieranlage eines Industriebetriebes in Villach – Rund 100 Einsatzkräfte verhinderten Ausbreitung

Brandeinsatz > Industriebetrieb
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Einsatzort Details

St.Martiner-straße 124
Datum 04.02.2026
Alarmierungszeit 04:56 Uhr
Alarmierungsart kein Bild
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Vassach
HFW VILLACH
Freiwillige Feuerwehr Drobollach
Freiwillige Feuerwehr Fellach
Freiwillige Feuerwehr St. Martin
Freiwillige Feuerwehr Pogöriach
Brandeinsatz

Einsatzbericht

Kurz nach 18:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Brand in einem metallverarbeitenden Industriebetrieb im Stadtgebiet von Villach alarmiert. Arbeiter meldeten einen Brand in einer Werkshalle, genauer in einer Lackierbox. Aufgrund der ersten Notrufe löste die Feuerwehrleitstelle Villach umgehend Alarm mit dem Stichwort „B4 – Brand Werkstätte“ für die Hauptfeuerwache Villach sowie die Freiwilligen Feuerwehren Pogöriach und St. Martin aus.

Beim Eintreffen des Löschzuges der Hauptfeuerwache Villach konnte nach einer ersten Erkundung gemeinsam mit dem Betriebspersonal ein ausgedehnter Brand in der Lackierbox sowie in angrenzenden Lacklagerräumen festgestellt werden.

„Erste Löschversuche wurden bereits vor unserem Eintreffen durch die Mitarbeiter durchgeführt. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung mussten diese den betroffenen Bereich jedoch rasch verlassen“.

Unverzüglich begann ein Atemschutztrupp der Hauptfeuerwache mit der Brandbekämpfung im Inneren der Halle. Über eine Löschleitung wurde der Brand direkt in der Lackieranlage bekämpft. In weiterer Folge wurden zusätzliche Atemschutztrupps eingesetzt, um den Brand rasch einzudämmen und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile zu verhindern.

Aufgrund der hohen Brandlast durch Lacke und Lösungsmittel sowie der starken Rauchentwicklung wurden über die Feuerwehrleitstelle weitere Kräfte angefordert. Die Freiwilligen Feuerwehren Fellach, Wollanig und Vassach rückten mit zusätzlichen Atemschutzträgern zur Unterstützung an.

Parallel dazu wurde der Dachbereich der betroffenen Halle mithilfe der Drehleiter kontrolliert, um eine Brandausbreitung über die Dachkonstruktion auszuschließen. Von der Ostseite des Hallentraktes aus erfolgte zudem ein weiterer Löschangriff über den Hubsteiger der Hauptfeuerwache Villach.

„Um die brennenden Lacke in den Lagerräumen wirksam abzulöschen, wurde zusätzlich ein Löschangriff mit Schaum angeordnet.

Zur Kontrolle auf mögliche Glutnester wurde der Bereich oberhalb der Brandstelle unter Zuhilfenahme einer Rettungskettensäge geöffnet. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurden alle betroffenen Bauteile sorgfältig überprüft. Zeitgleich wurden umfassende Belüftungsmaßnahmen eingeleitet: Ein Großlüfter sowie mehrere Hochleistungslüfter sorgten dafür, dass die giftigen Rauchgase aus der Halle gedrückt wurden.

Nach rund zwei Stunden intensiver Löscharbeiten konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie weitere Kontrollen der gesamten Betriebsanlage auf versteckte Glutnester waren jedoch noch bis etwa 22:30 Uhr notwendig. Die örtlich zuständige FF St. Martin übernahm in weiterer Folge die Brandwache.

Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Die Kriminalpolizei Villach hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Insgesamt standen die genannten Feuerwehren mit rund 100 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der Polizei im Einsatz. Die FF Drobollach stellte während der Löscharbeiten die Einsatzbereitschaft für mögliche Folgeeinsätze im Stadtgebiet von Villach sicher.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

 

 

logo feuerwehrverband

Hauptfeuerwache Villach
Kommandant
HBI Harald Geissler
0664 60 205 5110

Kommandant Stellvertreter
OBI Martin Regenfelder
0676 50 19 407

Kasernengasse 3
A-9500 Villach
+43(0)4242/205-5100
+43(0)4242/205-5199
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