Lagerraumbrand in Villach-Vassach – Übergreifen auf Wohnhaus verhindert
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Am Sonntagabend, 4. Oktober 2026, meldete eine besorgte Hausbesitzerin kurz nach 20:00 Uhr über den Feuerwehrnotruf einen Brand in einem an ein Einfamilienhaus angebauten Lagerraum im Villacher Stadtteil Vassach.
Die Feuerwehrleitstelle Villach alarmierte umgehend die Hauptfeuerwache Villach und die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Vassach. Der Löschzug der Hauptfeuerwache und die Kräfte der FF Vassach trafen nahezu zeitgleich am Einsatzort ein. Bereits bei der Ankunft drang dichter Rauch aus dem Lagerraum.
Explosionen während des Innenangriffs
Unverzüglich wurde ein Atemschutztrupp der Hauptfeuerwache mit einer Wärmebildkamera zur Brandbekämpfung in den Lagerraum entsandt. Während des Innenangriffs kam es zu mehreren kleineren Explosionen. Ursache dafür waren dort gelagerte Akkus, Spraydosen und kleinere Feuerwerkskörper.
„Aufgrund der plötzlich auftretenden Explosionen musste der Atemschutztrupp den Lagerraum umgehend verlassen. Der Löschangriff wurde daraufhin von außen fortgesetzt“, berichtet OBI Martin Regenfelder, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache Villach.
Parallel dazu nahm ein weiterer Atemschutztrupp der FF Vassach die Brandbekämpfung von der Rückseite des Gebäudes auf. Durch den massiven Löschangriff von zwei Seiten konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Noch glimmende Gegenstände sowie weitere Spraydosen wurden anschließend händisch ins Freie gebracht und dort vollständig abgelöscht.
Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert
Für die weiteren Nachlöscharbeiten wurde vorsorglich der KELAG-Störungsdienst hinzugezogen, um das Gebäude stromlos zu schalten und ein gefahrloses Arbeiten der Einsatzkräfte zu ermöglichen.
Um mögliche Glutnester in der Deckenkonstruktion auszuschließen, wurde diese mit einer Rettungssäge geöffnet und anschließend mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
„Durch das rasche und koordinierte Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen des Brandes auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden“, so OBI Regenfelder weiter.
Nach rund eineinhalb Stunden konnten die Feuerwehren wieder einrücken. Die Hauptfeuerwache Villach und die FF Vassach standen mit insgesamt acht Fahrzeugen und rund 50 Einsatzkräften im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch das Rote Kreuz, die Polizei und den KELAG-Störungsdienst.
Die Brandursachenermittlung wurde von der Kriminalpolizei Villach übernommen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
Bericht und Fotos: HFW Villach.