Zuletzt aktualisiert am 28. Juni 2024, 09:56 Uhr
 
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Kranwagen stürzt von Autobahnbrücke und brennt.

Techn. Rettung > Verkehrsunfall
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Einsatzort Details

B100 Villach
Datum 28.03.2024
Alarmierungszeit 04:36 Uhr
Alarmierungsart kein Bild
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Völkendorf
Freiwillige Feuerwehr Wollanig
Freiwillige Feuerwehr Vassach
HFW VILLACH
Freiwillige Feuerwehr Drobollach
Freiwillige Feuerwehr Fellach
Freiwillige Feuerwehr Möltschach
Freiwillige Feuerwehr Pogöriach
Freiwillige Feuerwehr St. Martin
Feuerwehr Töplitsch
Freiwillige Feuerwehr Puch
Verkehrsunfall

Einsatzbericht

Gegen 04:36 Uhr morgens wurde die Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Töplitsch zu einem Feuerschein auf die B100 Drautal Bundesstraße alarmiert.

Als die ersten Kräfte eintrafen, konnte als Ursache für das Feuer ein brennender LKW unterhalb der Autobahnbrücke A10 festgestellt werden. Sofort wurden erste Löschmaßnahmen eingeleitet und weitere Kräfte der Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der FF Vassach, Wollanig und Fellach alarmiert.

Aus noch unbekannter Ursache kam ein Autokran von der Fahrbahn kurz nach dem Oswaldibergtunnel ab, durchschlug die Leitschiene und stürzte rund 30 Meter auf die darunter liegende Böschung. Durch den Aufprall begann der Kran zu brennen.

Durch die Vornahme von zwei Löschleitungen konnten die Atemschutztrupps die ersten Löschmaßnahmen einleiten und zusätzlich konnte durch den Einsatz des Dachwasserwerfers der FF Töplitsch der Brand schließlich rasch eingedämmt werden.

Zum Aufbau einer stabilen Wasserversorgung aus dem naheliegenden Drau Fluss wurden die Freiwilligen Feuerwehren Puch, St. Martin, Pogöriach und Möltschach seitens der Leitstelle Villach verständigt.

Parallel dazu wurde durch das Rüstlöschfahrzeug der Hauptfeuerwache die Personenrettung des eingeklemmten Fahrers mittels schweren technischen Gerätes vorgenommen, berichtete Einsatzleiter HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.

Nach Entfernen der Windschutzscheibe sowie des Lenkrades konnte der Mann aus dem Fahrzeug mittels „Spine Boards" geborgen werden. Gemeinsam mit dem anwesenden Notarzt und dem Roten Kreuz mussten sofort im steilen Gelände Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden. Die Bergrettung Villach sicherte die Feuerwehreinsatzkräfte in dem sehr steilen Gelände bei der mühsamen Arbeit.

Leider waren alle Rettungsmaßnahmen vergebens und der Lenker verstarb noch an der Unfallstelle, so Einsatzleiter Geissler weiter.

Derzeit sind private Bergunternehmen vor Ort, welche die weiteren Maßnahmen zur Bergung des Kranfahrzeuges besprechen und planen.

Insgesamt waren rund 160 Feuerwehrkräfte mit 27 Fahrzeugen, der oben erwähnten Feuerwehren, gemeinsam mit der Bergrettung, der Polizei sowie dem Roten Kreuz im Einsatz.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

 

 

logo feuerwehrverband

Hauptfeuerwache Villach
Kommandant
HBI Harald Geissler
0664 60 205 5110

Kommandant Stellvertreter
OBI Martin Regenfelder
0676 50 19 407

Kasernengasse 3
A-9500 Villach
+43(0)4242/205-5100
+43(0)4242/205-5199
kommando@feuerwehr-villach.at

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